16 Tipps für den Friseurbesuch von HairGott München

 

1. Wie finde ich meinen Friseur?

 

Sie haben in der U-Bahn eine eindrucksvolle Frisur entdeckt? Ihre Nachbarin trägt plötzlich eine Haarfarbe, als wäre sie von der Sonne geküsst, oder einen Kurzhaarschnitt, der perfekt zu ihr passt?

Dann heißt es: ansprechen und nachfragen. Welcher Friseur ist für diesen Look verantwortlich? Eine persönliche Empfehlung ist häufig besonders wertvoll, weil Sie das Ergebnis bereits mit eigenen Augen gesehen haben.

Wie bei der Kunst reagieren Menschen auch beim Anblick einer Frisur emotional auf das, was ihnen gefällt.

 


 

2. Eine Frisurenberatung vereinbaren

 

Wer Lust auf einen vollkommen neuen Look hat, muss nicht sofort eine endgültige Entscheidung treffen. Häufig ist es sinnvoll, zunächst einen Beratungstermin zu vereinbaren.

Dabei können Wünsche, Möglichkeiten, Haarstruktur, Pflegeaufwand und Kosten in Ruhe besprochen werden. So bleibt ausreichend Zeit, die geplante Veränderung zu überdenken und den passenden Friseur kennenzulernen.

 


 

3. Instagram und Facebook ansehen

 

Schauen Sie sich die Instagram- oder Facebook-Seite des Salons an. Dort finden Sie häufig Fotos von echten Kundinnen und Kunden direkt nach ihrem Friseurbesuch.

Solche Aufnahmen vermitteln meist einen realistischeren Eindruck als professionell inszenierte Bilder von Models oder Stars, hinter denen oft ein aufwendiges und stundenlanges Styling steckt.

Achten Sie darauf, ob Ihnen die gezeigten Schnitte, Farben und Stilrichtungen gefallen und ob die Arbeiten handwerklich sauber ausgeführt wirken.

 


 

4. Sich authentisch kleiden

 

Im Schlabberpullover zum Friseur, nur weil Sie gerade Urlaub haben? Das ist natürlich möglich – vorausgesetzt, dieser Stil entspricht tatsächlich Ihrer Persönlichkeit.

Ihr Friseur sollte erkennen können, welcher Typ Sie sind und wie Sie sich normalerweise kleiden. Erscheinen Sie deshalb weder ungewöhnlich lässig noch übermäßig gestylt, sondern möglichst authentisch.

Rollkragenpullover sind beim Schneiden eher ungünstig. Außerdem spielen die Proportionen von Hals, Kopf und Schultern eine wichtige Rolle bei der Wahl der passenden Haarlänge.

 


 

5. Zeigen Sie, wer Sie sind

 

Der Friseur sollte Sie vor dem Anlegen des Umhangs zumindest einmal vollständig in Ihrer Kleidung sehen. So erhält er einen besseren Eindruck von Ihrem Stil, Ihren Proportionen und Ihrer Persönlichkeit.

Wird Ihnen sofort der Umhang angelegt, können Sie freundlich darum bitten, zunächst kurz persönlich mit Ihrem Friseur zu sprechen. Eine Frisur sollte schließlich nicht isoliert betrachtet werden, sondern zu Ihrem gesamten Erscheinungsbild passen.

 


 

6. Seien Sie Sie selbst

 

Müssen Sie perfekt gestylt im Friseursalon erscheinen? Nein. Ein erfahrener Friseur erkennt auch ohne aufwendiges Styling, wie Ihr Haar fällt, welche Struktur es besitzt und wie Sie es normalerweise tragen.

Wer im Alltag regelmäßig Make-up verwendet, kann jedoch auch geschminkt zum Termin kommen. Dadurch lässt sich der neue Haarschnitt oder die Haarfarbe besser auf den persönlichen Gesamtlook abstimmen.

Vermeiden Sie unmittelbar vor dem Termin ein ungewöhnlich aufwendiges Styling, das nicht Ihrem Alltag entspricht.

 


 

7. Die eigene Stylingroutine erklären

 

Wie viel Zeit möchten und können Sie im Alltag für das Styling aufwenden? Diese Information sollte der Friseur möglichst genau kennen.

Sagen Sie beispielsweise:

„Ich wünsche mir eine Frisur, die ich morgens in höchstens zehn Minuten stylen kann.“

Ein guter Haarschnitt sollte nicht nur nach dem professionellen Styling im Salon überzeugen, sondern auch zu Hause mit einem realistischen Aufwand funktionieren.

 


 

8. Erzählen Sie von sich

 

Eine neue Frisur sollte nicht nur direkt nach dem Friseurbesuch gut aussehen, sondern auch zu Ihrem Alltag und Ihrer Persönlichkeit passen. Deshalb sollte der Friseur etwas über Ihre Gewohnheiten und Ihren Tagesablauf erfahren.

Treiben Sie regelmäßig Sport? Müssen Sie Ihre Haare bei der Arbeit zusammenbinden? Haben Sie viel Kundenkontakt oder morgens nur wenig Zeit für das Styling? Erzählen Sie, was Ihnen wichtig ist und wie viel Zeit Sie täglich für Ihre Frisur aufwenden möchten.

Lassen Sie sich zeigen, wie Sie Ihren neuen Haarschnitt selbst für die Arbeit, den Familienalltag oder den Sport stylen können. Natürlich sollte sich die Frisur mit wenigen Handgriffen auch für den Abend oder besondere Anlässe verändern lassen.

So entsteht ein Look, der zu Ihnen passt und auch in Ihrem Leben funktioniert.

 


 

9. Alles ansprechen

 

Sagen Sie nicht nur, was Sie sich wünschen, sondern auch, was Sie auf keinen Fall möchten.

Sie wünschen sich Strähnen, aber keinen starken Kontrast? Es soll ein Pony werden, aber weder zu kurz noch zu fransig? Solche Hinweise sind für die Beratung genauso wichtig wie Ihre eigentlichen Wünsche.

Je genauer Sie beschreiben, was Ihnen gefällt und was nicht, desto besser kann der Friseur Ihre Vorstellungen verstehen und den passenden Look entwickeln.

 


 

10. Bilder sagen oft mehr als 1.000 Worte

 

Es ist keineswegs albern, ein Foto eines Models oder eines Stars mitzubringen – ganz im Gegenteil. Suchen Sie bei Google, Instagram oder Pinterest nach Frisuren, die Ihnen gefallen.

Auch einzelne Details wie Strähnen, ein Pony, die Schnittform oder ein bestimmter Farbverlauf können eine wertvolle Grundlage für das Beratungsgespräch sein. Anhand der Bilder kann der Friseur besser erkennen, was Ihnen gefällt, und mögliche Missverständnisse vermeiden.

Dennoch sollte man nicht erwarten, dass das Ergebnis genauso aussieht wie auf der Fotovorlage. Jeder Mensch hat eine andere Haarstruktur, Haardichte, Ausgangsfarbe, Kopfform und Gesichtsform. Deshalb sollte die gewünschte Frisur immer individuell an die persönlichen Voraussetzungen angepasst werden.

 


 

11. Auf die kleinen Details kommt es an

 

Ein guter Friseur betrachtet nicht nur Ihr Gesicht von vorne, sondern auch Ihr Profil, Ihre Kopfform und den natürlichen Fall Ihrer Haare. Ein Haarschnitt sollte aus jeder Perspektive stimmig wirken und zugleich zu Ihrer Persönlichkeit passen.

Auch Details wie Haaransatz, Wirbel, Wuchsrichtung, Halslänge und Haarstruktur spielen eine wichtige Rolle.

Erst wenn all diese Faktoren berücksichtigt werden, entsteht ein individueller Schnitt, der nicht nur im Salon gut aussieht, sondern auch im Alltag zu Ihnen passt.

 


 

12. Den richtigen Zeitpunkt wählen

 

Große Veränderungen sollten gut vorbereitet sein – besonders dann, wenn das Haar beispielsweise von Braun auf Blond aufgehellt werden soll. Für eine solche Farbveränderung sollte es möglichst gesund, kräftig und belastbar sein.

Ist das Haar aktuell sehr trocken, spröde oder bereits stark beansprucht, kann es sinnvoll sein, die Aufhellung auf einen späteren Termin zu verschieben. Das Haar sollte zunächst einige Wochen lang zu Hause intensiv gepflegt werden, beispielsweise mit regelmäßigen Haarkuren und einer reichhaltigen Intensivmaske.

Vor einem Aufhellungstermin sollten die Haare möglichst ein bis zwei Tage nicht gewaschen werden. Der natürliche Schutzfilm der Kopfhaut bleibt dadurch erhalten und kann sie während der Behandlung zusätzlich schützen. Unmittelbar vor dem Termin sollte außerdem auf Trockenshampoo, Haaröl und starke Stylingprodukte verzichtet werden.

So entsteht eine gute Grundlage für die gewünschte Farbveränderung und Haar sowie Kopfhaut können während der Behandlung bestmöglich geschont werden.

 


 

13. Den richtigen Farbton finden

 

Ein Hauch Gold oder doch schon zu rötlich? Das Empfinden von Haarfarben kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein – auch zwischen Kundin oder Kunde und dem Friseur.

Deshalb sollte vor der Farbbehandlung möglichst genau geklärt werden, welcher Farbton gewünscht ist. Eine Farbkarte, Bildvorlagen oder bereits gefärbte Haarsträhnen können dabei helfen, ein gemeinsames Verständnis von Farbe, Helligkeit und Farbreflex zu entwickeln.

So lassen sich Missverständnisse vermeiden und ein Farbton auswählen, der zur Ausgangsfarbe, zum Hautton und zur Persönlichkeit passt.

 


 

14. Schritt für Schritt

 

Sie möchten deutlich dunkler werden, Ihr Friseur empfiehlt jedoch zunächst nur ein bis zwei Nuancen? Vertrauen Sie dieser fachlichen Einschätzung.

Gerade der Wechsel von Blond zu Braun sollte sorgfältig geplant werden. Aufgehelltes Haar nimmt dunkle Farbpigmente häufig anders auf. Das Ergebnis kann dadurch schnell zu dunkel, ungleichmäßig oder künstlich wirken.

Eine schrittweise Veränderung ermöglicht es, den Farbton behutsam aufzubauen und nach jedem Termin zu beurteilen, wie wohl Sie sich damit fühlen. So kann ein natürliches Ergebnis entstehen, das zu Ihrem Hautton und Ihrem persönlichen Stil passt.

 


 

15. Die richtige Haarlänge festlegen

 

Möchten Sie wirklich nur die Spitzen schneiden lassen oder darf es etwas mehr sein? Begriffe wie „nur ein bisschen“ oder „nur die Spitzen“ können unterschiedlich verstanden werden. Für Sie bedeutet das vielleicht einen Zentimeter, für jemand anderen mehrere Zentimeter.

Zeigen Sie deshalb am besten direkt am Haar, wie viel abgeschnitten werden darf. Wenn Sie Ihre jetzige Haarlänge behalten und lediglich wieder mehr Form in die Frisur bringen möchten, sagen Sie das deutlich.

So entsteht ein gemeinsames Verständnis und es wird nur so viel Länge entfernt, wie zuvor vereinbart wurde.

 


 

16. Wer hinter diesen Tipps steht

 

Diese Tipps beruhen auf der langjährigen Erfahrung der Stylisten, Farbexperten und Ausbilder von HairGott Friseure München. Seit 1994 beraten und begleiten sie Menschen mit unterschiedlichsten Haarstrukturen, Wünschen und Stylinggewohnheiten.

 

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